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Jazz
Zeitung Der 1966 in Athen geborene Pianist Vassilis Tsabropoulos debutierte bei ECM auf “Achirana” im Trio mit Arild Andersen und John Marshall. Mit “Akroasis” erscheint nun sein erstes Solo Album für Manfred Eichers Label. Das Werk hat seine Wurzeln in der Klassik: Hinter den fünf Humen verbergen sich liturgische Gesänge der Orthodoxie, die ihren Ursprung in der antiken griechischen Musik haben. Aus diesem Kontext heraus kristallisiert Tsabropoulos seinen Ansatz und ergründet die überlieferten musikalischen Phrasen mit lyrischen und zugleich virtuos luziden Improvisazionen. Umrahmt werden die Hymnen von drei Eigenkompositionen, die den byzantinischen Geist und dessen musikalische Stimmung widerspiegeln. Dabei unterstützt Tsabropoulos brilliante Technik, die fast meditativ daherkommt, ohne der hypnotischen Ausdruckskraft seines musikalischen Opus eximium im Weg zu stehen. Eine äusserst bewegende Produktion. Thomas J. Krebs
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